Sachsenerz

Sachsenerz

Willkommen und Glück auf!

Die weltweite Industrialisierung und der neue "Rohstoff-Hunger" von rund drei Milliarden Menschen in Ländern wie China, Indien, Russland und Brasilien werden die nächsten Jahrzehnte bestimmen. Die Entwicklung von Infrastrukturen in bisher nicht gesehenem Ausmaß und der unaufhaltsame Drang nach höheren Lebensstandards in diesen Regionen führen zu einem exzessiven Verbrauch von Rohstoffen. Gleichzeitig führt die zunehmende Knappheit vieler Rohstoffe dazu, dass diese immer wertvoller werden.

Hohe Weltmarktpreise und steigende Nachfrage nach Rohstoffen machen auch den Bergbau im Erzgebirge wieder rentabel. Es ist daher nur folgerichtig, dass das sächsische Oberbergamt der Sachsenerz Bergwerks GmbH Ende 2010 antragsgemäß drei Bergbauberechtigungen zur Erkundung von Erzvorkommen erteilt hat. Es handelt sich dabei um die Felder "Marienberg/Wolkenstein", "Zschorlau" und "Brand-Erbisdorf".

Revitalisierung der Bergbautradition im Erzgebirge:
Der Türkschacht bei Zschorlau

Schacht Nachdem die SDAG Wismut das Türkschächter Revier wegen Perspektiv- losigkeit bezüglich Uranvererzung 1956 aufgegeben hatte, wurde der Bergbau noch kurze Zeit durch den damaligen VEB Wolfram-Zinnerz Pechtelsgrün fortgeführt. Aus dieser Zeit stammt ein Erkundungsbericht zu geologischen Untersuchungsarbeiten im Schneeberger Revier, auf dessen Aussagen sich die geplante Erkundung wesentlich stützt.

Erst durch die SDAG Wismut wurden umfangreiche Neuauffahrungen vorgenommen. Nach diesen Aufschlüssen zu schließen, befindet sich östlich und südöstlich des Türkschachtes ein neues und größtenteils unverritztes Gangrevier.

Ziel der Aufsuchung ist der Nachweis der angenommenen Ausdehnung der im nordöstlichen Vorfeld des Türkschächter Reviers vermuteten Erzgänge bis in den Bereich des Reviers Bergsegen.